des TV-Grüne-Linde 1901 e.V. Lütgendortmund

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Name und Zweck des Vereins

Diejenigen Mitglieder, die diese Satzung anerkennen, bilden den Turnverein „Grüne Linde“ 1901 e.V. Lütgendortmund. Sitz des Vereins ist Dortmund – Lütgendortmund. Der im Jahr 1901 gegründete Verein ist durch Eintragung ins Vereinsregister unter Nummer 2159 rechtsfähig. Das Geschäftsjahr
ist das Kalenderjahr.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und somit auch die Förderung und Erhaltung der Gesundheit des Menschen, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, auf breiter Grundlage. Ebenso
ist die Förderung des gemeinschaftlichen Umgehens miteinander ein erklärtes Ziel des Vereins.

Parteipolitische und konfessionelle Bestrebungen sind ausgeschlossen.

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Mittel zur Verwirklichung des im § 1 genannten Zwecks sind

die Förderung sportlicher Aktivität im Bereich des Geräteturnens, der Gymnastik, des Schwimmens, des Badminton und des Volleyballs durch Durchführung von regelmäßigen Turn-, Übungs- und Trainingsstunden unter Anleitung lizenzierter Übungsleiter/innen
Trainer/innen in Turn- und Schwimmhallen, auf Rasen sowie im Kraftraum,

die Durchführung von Wettkämpfen, Meisterschaften, Werbeveranstaltungen sowie die Teilnahme an solchen von den übergeordneten Verbänden und ihren Vereinen,die Förderung gemeinschaftlicher Tätigkeiten auch außerhalb des unmittelbaren Sportbereichs und der regelmäßigen Übungsstunden durch gemeinsame Ausflüge (Radtour, Wanderung, Besuch von Freizeitparks, Zeltlager u. ä.), wo den Mitgliedern Möglichkeiten gegeben werden, sich auch bei diesen Gelegenheiten spielerisch und sportlich in Solidarität und gemeinschaftlichem Miteinander zu üben.

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Zugehörigkeit zu Verbänden

Der Verein gehört folgenden Verbänden an:

dem Hellweg Märkischen Turngau, dem Westfälischen Turnerbund (WTB) und dem Deutschen Turnerbund (DTB)

dem Bezirk Süd – Westfalen / NRW im Deutschen Schwimmverband (DSV)dem Kreissport – Verband Dortmund
Die Zugehörigkeit zu diesen Verbänden schließt die Mitgliedschaft des Vereins im Landes- Sport- Bundes Nordrhein - Westfalen (LSB) des Deutschen Sportbundes (DSB) und im Deutschen Jugendring ein. Durch die Zugehörigkeit zu diesen Verbänden sind deren Satzungen für den Verein verbindlich.

Die Mitgliedschaft in den Abteilungen zieht automatisch die Mitgliedschaft in den Fachverbänden
nach sich, denen die Abteilungen als Mitglied angehören. Die Mitglieder erkennen die Satzung und Ordnungen dieser Verbände als für sich gültig an.

Der Austritt aus einem Verband kann nur durch 3 / 4 – Mehrheit einer Hauptversammlung beschlossen werden.

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Mitgliedschaft

Den Antrag auf Mitgliedschaft kann jeder stellen. Die Mitgliedschaft hat jeder Neuaufzunehmende schriftlich (Anmeldeformular) beim Vorstand zu beantragen. Beii Nichtvolljährigen muss der Aufnahmeantrag von einem Erziehungsberechtigten gestellt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Nichtaufnahme ist der Vorstand zur Angabe von Gründen nicht verpflichtet.

Mit der Überreichung der Mitgliedskarte und dem Auszug aus der Vereinssatzung gilt die Aufnahme als vollzogen. Die gesamte Vereinssatzung kann jedes Mitglied auf Wunsch beim Vorstand erhalten. Die Vereinssatzung ist für alle Mitglieder verbindlich.

Besonders um den Verein verdiente Mitglieder können durch Hauptversammlungsbeschluss zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Jedes Mitglied verpflichtet sich bei Aufnahme zu einer Mindestmitgliedschaft von 1 Jahr.

Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren, welche von der Hauptversammlung festgesetzt werden.

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Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder des Vereins über 16 Jahren sind stimmberechtigt. Die Jugendlichen (unter 16 Jahren) haben je eine/n von ihnen gewählte/n Sprecher/in als Besitzer/in im erweiterten Vorstand.
Die Wählbarkeit zum Vorstand sowie das Stimmrecht in Vermögensangelegenheiten werden auf die volljährigen Mitglieder beschränkt. Voraussetzung ist, dass die Betreffenden mindestens ein Jahr dem Verein angehören.

Sämtliche Mitglieder haben einen Anspruch, an den Übungsstunden und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und seine Einrichtungen im Rahmen der darüber erlassenen Bestimmungen zu benutzen.

Sie haben die Pflicht, den Verein bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen und den von der Hauptversammlung beschlossenen Beitrag pünktlich zu entrichten. Zur Schlichtung von Streitfällen innerhalb des Vereins wird ein Ehrenrat gebildet. Er besteht aus drei Verdienten, von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören.

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Mitgliedschaft erlischt

durch Auflösung des Vereinsdurch Austritt des Mitgliedsdurch Ausschluss des Vorstandes
Der Austritt ist mindestens 6 Wochen vor Quartalsende beim Vorstand schriftlich einzureichen. Hierbei ist die Mitgliedskarte zurückzugeben.

Die Rechte und Pflichten eines Mitgliedes erlöschen mit dem Tage seines Austritts oder seines Ausschlusses. Rückständige Beiträge sind zum Zeitpunkt der Austrittserklärung oder des
Ausschlusses sofort fällig.

Ausschluss eines Mitgliedes kann nur aus wichtigen Gründen durch den Vorstand beschlossen werden.

Ausschlussgründe können sein:

grober Verstoß gegen die Ziele des Vereins und seiner übergeordneten Verbände und Fachverbände sowie gegen die Beschlüsse des Vorstandes oder der Versammlungen,
(z.B. Nichtzahlung von Beiträgen)

Nichtbefolgen von Anordnungen des Vorstandes und seiner Beauftragten,vereinsschädigende Handlungen oder unehrenhaftes Verhalten in der Öffentlichkeitwiederholtes böswilliges Widersetzen gegen die Turn- und Sportordnung oder ebensolches Verhalten von Leistungen bei Wettkämpfen

Dem Ausschluss kann ein Verweis oder eine Verwarnung von Seiten des Vorstandes vorangehen.

Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied schriftlich mit Angaben des Grundes mitzuteilen.

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Verwaltung und Leitung

Zur Verwaltung und Leitung des Turnvereins sind berufen: der Vorstand die Turn- und Sportwarte die Hauptversammlung

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Vereinsvorstand

Der Vorstand des Vereins setzt sich zusammen aus

dem geschäftsführenden Vorstand und dem erweiterten Vorstand

Der geschäftsführenden Vorstand besteht aus folgenden Personen:

1. Vorsitzende
2. Vorsitzende
3. Geschäftsführer/in,
4. Kassenwart/in
5. Leiter der Bereiche:
5.1 Turnen
5.2 Schwimmen
5.3 Volleyball
5.4 Badminton

Der erweiterten Vorstand besteht aus folgende Personen:

6. Sozialwart/in
7. Protokollführer / in
8. Turnwart / in
9. Schwimmwart / in
10. Volleyballwart / in
11. Wart / in für Öffentlichkeitsarbeit
12. Zeug- und Gerätewart / in
13. beiden Sprechern der Jugendlichen als Beisitzer


Vertretungsberechtigter Vorstand im Sinne des § 26 BGB

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind folgende Personen:

- 1. Vorsitzender / 1. Vorsitzende
- 2. Vorsitzender / 2. Vorsitzende

Diese vertreten den Verein nach innen und außen. Jeder von ihnen kann den Verein allein vertreten.

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Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes

Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt insbesondere

- die Erreichung der in § 2 genannten Zwecke und die Erfüllung der dort genannten Aufgaben,
die Ausführung von Vereinsbeschlüssen sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens,

- die Vorbereitung und Durchführung aller Vereinsveranstaltungen sowie der Veranstaltungen
der § 3 aufgeführten Verbänden in organisatorischer Hinsicht,

- die Einberufung von Versammlungen.

§ 10Jugend und - Ausschuss

Die Jugend des „TV Grüne Linde“ 1901 e.V. führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet
über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel (§2 der Jugendordnung).

Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung, der Jugendordnung
sowie der Beschlüsse des Vereinsjugendtages.

Der Vereinsjugendausschuss ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der Jugendabteilung zufließende Mittel.

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Wahl des Vorstandes

Die Mitglieder des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes werden von der ordentlichen Hauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt, und zwar in abwechselnden Turnus wie folgt:

Im Kalenderjahr mit ungerader Endzahl die Vorstandsmitglieder mit den ungeraden
Vorziffern,

Im Kalenderjahr mit gerader Endziffer die Vorstandsmitglieder mit den geraden
Vorziffern
.
Wiederwahl ist statthaft.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ernennt der Vorstand einen kommissarischen Vertreter bis zur nächsten Hauptversammlung vor.

Bei schwerwiegenden Gründen ist eine Amtsenthebung eines Vorstandsmitgliedes durch einstimmigen Beschluss aller übrigen Vorstandmitglieder zulässig.

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Versammlungsordnung

Hauptversammlung

Die ordentliche Jahreshauptversammlung wird i.d.R. im dritten Monat des Kalenderjahres
Jährlich abgehalten. Sie bestimmt die Aufgaben und Richtlinien des Vereins im Sinne der Satzung und ist drei Wochen vorher den Mitgliedern mit der Tagesordnung schriftlich mitzuteilen.

Eine erforderliche außerordentliche Hauptversammlung beruft der Vorstand ein, wenn 1/3 der Vorstandsmitglieder eine solche schriftlich beantragt hat.

Anträge für die Tagesordnung müssen zwei Wochen vor der Hauptversammlung in Händen des Vorstandes sein. Verspätet eingegangene Anträge können nur mit Bewilligung der Mehrheit des Vorstandes zur Beratung und Abstimmung kommen.

Die Hauptversammlung wählt die zwei Kassenprüfer für das Geschäftsjahr.

Beschlüsse einer Hauptversammlung können nur durch eine Hauptversammlung aufgehoben werden.

Jede ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist beschlussfähig. Die Beschlüsse sind wörtlich in einer Niederschrift aufzunehmen.

Gegenstand
der Beratung und Beschlussfassung der Hauptversammlung sind: Bericht des VorstandesRechenschaftsbericht des Kassenwart und Bericht des KassenprüfersEntlastung des VorstandesWahl des geschäftsführenden Vorstandes, des erweiterten Vorstandes (gemäß Turnus § 12) Wahl der Kassenprüfer, des Ehrenrates oder SonstigeFestsetzung der Beiträge und des HaushaltsplanesAnträge und Verschiedenes
Die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes erfolgt mit Stimmzettel, kann aber nach
vorangegangenem einstimmigem Beschluss der anwesenden Mitglieder der
Hauptversammlung per Handzeichen erfolgen. Die Wahl des erweiterten Vorstandes usw.
erfolgt mit Handzeichen. Die Wahlen entscheiden durch Stimmenmehrheit. Bei
Stimmengleichheit muss die entsprechende Wahl wiederholt werden.

Satzungsänderungen
beschließen oder eine neue Satzung annehmen kann nur die Jahreshauptversammlung oder eine außerordentliche Hauptversammlung, und zwar nur, wenn entsprechende Anträge auf der bekannt gegebenen Tagesordnung stehen. Alle Beschlüsse über Satzungsänderung oder Annahme einer neuen Satzung bedürfen der 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder,

(3) Diskussionsordnung

Der Vorsitzende eröffnet die Versammlung. Er kann dieselbe höchsten eine halbe Stunde
aussetzen aber ganz aufheben kann er sie nicht. Eine Diskussion kann abgebrochen werden,
wenn keine Einigung erzielt wird. Ordnungsrufe und Verweise stehen nur dem Versammlungsleiter zu. Wer sprechen will, zeigt dies mit Handzeichen und wartet, bis ihm das Wort erteilt wird. Der Vorsitzende kann als erster zu dem behandelnden Thema das Wort ergreifen. Weicht ein Redner vom Gegenstand der Beratung ab, wird er unsachlich oder beleidigend, so muss ihm der Versammlungsleiter das Wort entziehen.

Beurkundung von Beschlüssen
Über alle Sitzungen und Versammlungen ist ein schriftliches Protokoll zu führen. In der Niederschrift sind die gestellten Anträge und die gefassten Beschlüsse im Wortlaut unter Angabe des Stimmverhältnisses aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter bzw. Sitzungsleiter sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen. Jedes Mitglied hat das Recht, das Protokoll einzusehen.

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Vermögensverwaltung

Finanzen des Vereins

Das Vermögen des Vereins besteht aus dem Kassenbestand, aus den Turn- und Sportgeräten, Büromaschinen und Lehrmaterial. Die Bereitstellung von Geldmittel für die Ausgaben des Vereins erfolgt durch den von der Jahreshauptversammlung genehmigten Haushaltplan. Außerordentliche Ausgaben bedürfen eines Antrags und dessen Genehmigung.

Die Mittel des Vereins setzen sich zusammen aus den Mitgliedsbeiträgen, aus etwaigen Veranstaltungsüberschüssen, Unkostenbeteiligungen an der Sportstättennutzung, Aufnahmegebühren,
Übungsleiterbeihilfen des Landes Nordrhein Westfalen, Spenden der Mitglieder und Sportförderungsmitteln.

Die hauptsächlichen Ausgaben des Vereins setzen sich wie folgt zusammen:

Unfallversicherung der Mitglieder
Beiträge an die Fachverbände
Übungsstättenbenutzungsgebühr
Aufwandsentschädigung für Übungsleiter / Riegenführer und Helfer
Entgelt der Riegenführer und Helfer
Startgelder für Wettkampfteilnehmer
Anschaffung von Turn- und Sportgeräten
Verwaltungs- und Werbekosten
Finanzierung von Vereinsveranstaltungen
Ausgaben der Mitarbeiter gemäß Vereinsspesenordnung

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die § 1 genannten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch
Ausgabe, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Aufwendungen begünstigt werden.

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Auflösung des Vereins

Die Auflösung des TV „Grüne Linde“ 1901 e.V. Dortmund – Lütgendortmund kann nur in einer außerordentlichen Hauptversammlung beantragt und in dieser beschlossen werden.
Die Auflösung kann nur durch 2/3der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder herbeigeführt
werden.

Bei Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Lütgendortmund, die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.








Datenschutzverordnung


als PDF Datei
20180502gldatenschutzordnungimsportverein.pdf [53 KB]


Datenschutzordnung im Sportverein
Präambel

Der TV „Grüne Linde“ 1901 e.V. verarbeitet in vielfacher Weise automatisiert personenbezogene Daten (z.B. im Rahmen der Vereinsverwaltung, der Organisation des Sportbetriebs, der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins). Um die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes zu erfüllen, Datenschutzverstöße zu vermeiden und einen einheitlichen Umgang mit personenbezogenen Daten innerhalb des Vereins zu gewährleisten, gibt sich der Verein die nachfolgende Datenschutzordnung.

§ 1 Allgemeines

Der Verein verarbeitet personenbezogene Daten u.a. von Mitgliedern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sport- und Kursbetrieb und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowohl automatisiert in EDV-Anlagen als auch nicht automatisiert in einem Dateisystem, z.B. in Form von ausgedruckten Listen. Darüber hinaus werden personenbezogene Daten im Internet veröffentlicht und an Dritte weitergeleitet oder Dritten offengelegt. In all diesen Fällen ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung, das Bundesdatenschutzgesetz und diese Datenschutzordnung durch alle Personen im Verein, die personenbezogene Daten verarbeiten, zu beachten.

§ 2 Verarbeitung personenbezogener Daten der Mitglieder

1. Der Verein verarbeitet die Daten unterschiedlicher Kategorien von Personen. Für jede Kategorie von betroffenen Personen wird im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten ein Einzelblatt angelegt.

2. Im Rahmen des Mitgliedschaftsverhältnisses verarbeitet der Verein insbesondere die folgenden Daten der Mitglieder: Geschlecht, Vorname, Nachname, Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort), Geburtsdatum, Datum des Vereinsbeitritts, Abteilungs- und ggf. Mannschaftszugehörigkeit, Bankverbindung, ggf. die Namen und Kontaktdaten der gesetzlichen Vertreter, Telefonnummern und E-Mail-Adressen, ggf. Funktion im Verein, ggf. Haushalts- und Familienzugehörigkeit bei Zuordnung zum Familienbeitrag.

3. Im Rahmen der Zugehörigkeit zu den Landesverbänden, deren Sportarten im Verein betrieben werden, werden personenbezogene Daten der Mitglieder an diese weitergeleitet, soweit die Mitglieder eine Berechtigung zur Teilnahme am Wettkampfbetrieb der Verbände beantragen (z.B. Startpass, Spielerpass, Lizenz) und an solchen Veranstaltungen teilnehmen.



§ 3 Datenverarbeitung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

1. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit über Vereinsaktivitäten werden personenbezogene Daten in Aushängen, in der Vereinszeitung und in Internetauftritten veröffentlicht und an die Presse weitergegeben.

2. Hierzu zählen insbesondere die Daten, die aus allgemein zugänglichen Quellen stammen: Teilnehmer an sportlichen Veranstaltungen, Mannschaftsaufstellung, Ergebnisse, Torschützen, Alter oder Geburtsjahrgang.

3. Die Veröffentlichung von Fotos und Videos, die außerhalb öffentlicher Veranstaltungen gemacht wurden, erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer Einwilligung der abgebildeten Personen.

4. Auf der Internetseite des Vereins werden die Daten der Mitglieder des Vorstands, der Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter und der Übungsleiterinnen und Übungsleiter mit Vorname, Nachname, Funktion, E-Mail-Adresse und Telefonnummer veröffentlicht.

§ 4 Zuständigkeiten für die Datenverarbeitung im Verein

Verantwortlich für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben ist der Vorstand nach § 26 BGB. Funktional ist die Aufgabe dem Ressort Allgemeine Verwaltung (alt: z.B. dem Geschäftsführer) zugeordnet, soweit die Satzung oder diese Ordnung nicht etwas Abweichendes regelt.

Der Ressortleiter Allgemeine Verwaltung stellt sicher, dass Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO geführt und die Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO erfüllt werden. Er ist für die Beantwortung von Auskunftsverlangen von betroffenen Personen zuständig.

§ 5 Verwendung und Herausgabe von Mitgliederdaten und -listen

1. Listen von Mitgliedern oder Teilnehmern werden den jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Verein (z.B. Vorstandsmitgliedern, Abteilungsleitern, Übungsleitern) insofern zur Verfügung gestellt, wie es die jeweilige Aufgabenstellung erfordert. Beim Umfang der dabei verwendeten personenbezogenen Daten ist das Gebot der Datensparsamkeit zu beachten.

2. Personenbezogene Daten von Mitgliedern dürfen an andere Vereinsmitglieder nur herausgegeben werden, wenn die Einwilligung der betroffenen Person vorliegt. Die Nutzung von Teilnehmerlisten, in die sich die Teilnehmer von Versammlungen und anderen Veranstaltungen zum Beispiel zum Nachweis der Anwesenheit eintragen, gilt nicht als eine solche Herausgabe.

3. Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es eine Mitgliederliste zur Wahrnehmung satzungsgemäßer oder gesetzlicher Rechte benötigt (z.B. um die Einberufung einer Mitgliederversammlung im Rahmen des Minderheitenbegehrens zu beantragen), stellt der Vorstand eine Kopie der Mitgliederliste mit Vornamen, Nachnamen und Anschrift als Ausdruck oder als Datei zur Verfügung. Das Mitglied, welches das Minderheitenbegehren initiiert, hat vorher eine Versicherung abzugeben, dass diese Daten ausschließlich für diesen Zweck verwendet und nach der Verwendung vernichtet werden.



§ 6 Kommunikation per E-Mail

1. Für die Kommunikation per E-Mail richtet der Verein einen vereinseigenen E-Mail-Account ein, der im Rahmen der vereinsinternen Kommunikation ausschließlich zu nutzen ist.

2. Beim Versand von E-Mails an eine Vielzahl von Personen, die nicht in einem ständigen Kontakt per E-Mail untereinander stehen und/oder deren private E-Mail-Accounts verwendet werden, sind die E-Mail-Adressen als „bcc“ zu versenden.

§ 7 Verpflichtung auf die Vertraulichkeit

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verein, die Umgang mit personenbezogenen Daten haben (z.B. Mitglieder des Vorstands, Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter, Übungsleiterinnen und Übungsleiter), sind auf den vertraulichen Umgang mit personenbezogenen Daten zu verpflichten.

§ 8 Datenschutzbeauftragter

Da im Verein in der Regel mindestens 10 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, hat der Verein einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Die Auswahl und Benennung obliegt dem Vorstand nach § 26 BGB. Der Vorstand hat sicherzustellen, dass die benannte Person über die erforderliche Fachkunde verfügt. Vorrangig ist ein interner Datenschutzbeauftragter zu benennen. Ist aus den Reihen der Mitgliedschaft keine Person bereit, diese Funktion im Rahmen eines Ehrenamtes zu übernehmen, hat der Vorstand nach § 26 BGB einen externen Datenschutzbeauftragten auf der Basis eines Dienstvertrages zu beauftragen.

(alt: Begründung, aus welchen Gründen der Verein derzeit keinen Datenschutzbeauftragten zu bestellen hat).

§ 9 Einrichtung und Unterhaltung von Internetauftritten

1. Der Verein unterhält zentrale Auftritte für den Gesamtverein. Die Einrichtung und Unterhaltung von Auftritten im Internet obliegt dem Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit. Änderungen dürfen ausschließlich durch den Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit, den Ressortleiter Allgemeine Verwaltung und den Administrator vorgenommen werden.

2. Der Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit ist für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen im Zusammenhang mit Online-Auftritten verantwortlich.

3. Abteilungen, Gruppen und Mannschaften bedürfen für die Einrichtung eigener Internetauftritte (z.B. Homepage, Facebook, Twitter) der ausdrücklichen Genehmigung des Ressortleiters Öffentlichkeitsarbeit. Für den Betrieb eines Internetauftritts haben die Abteilungen, Gruppen und Mannschaften Verantwortliche zu benennen, denen gegenüber der Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit weisungsbefugt ist. Bei Verstößen gegen datenschutzrechtliche Vorgaben und Missachtung von Weisungen des Ressortleiters Öffentlichkeitsarbeit, kann der Vorstand nach § 26 BGB die Genehmigung für den Betrieb eines Internetauftritts widerrufen. Die Entscheidung des Vorstands nach § 26 BGB ist unanfechtbar.

§ 10 Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorgaben und diese Ordnung

1. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins dürfen nur im Rahmen ihrer jeweiligen Befugnisse Daten verarbeiten. Eine eigenmächtige Datenerhebung, -nutzung oder
-weitergabe ist untersagt.

2. Verstöße gegen allgemeine datenschutzrechtliche Vorgaben und insbesondere gegen diese Datenschutzordnung können gemäß den Sanktionsmitteln, wie sie in der Satzung vorgesehen sind, geahndet werden.

§ 11 Inkrafttreten

Diese Datenschutzordnung wurde durch den Gesamtvorstand des Vereins am 25.05.2018 beschlossen und tritt mit Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins in Kraft.